Fibromyalgie-√Ąrzte?-Erfahrung mit Behandlungsmethoden?

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Fibromyalgie-√Ąrzte?-Erfahrung mit Behandlungsmethoden?

Beitragvon Gast E » Fr 26 Dez 2014, 18:43

Bin Gast ,informierte mich im IT u.hätte gern ein paar Fragen .
R√ľckenschmerzen bekam ich Ende der 80.Jahre nach einem langen Skitag ,abends bei einer Schlittentour mit den Kids,als es mich in eine Mulde setzte.Mit Voltaren konnte ich tags drauf wieder skifahren.Jahre sp√§ter nach √∂fteren R√ľckenschmerzen u. R√∂ntgenbildern ,sollte eine Bandscheibe(H√∂he Sakralgelenk) Risse aufweisen.Inzwischen sind Schmerzen chronisch ,mal mehr mal weniger.2008 bekam ich eine Miniskus-OP,die etwa 6Mon.lang verschoben wurde.(Terminprobleme) Bisdahin Tabletten (IBU -Voltaren-Gabrilen-usw./wechselte ab um Magen zu schonen).Einen Tag sp√§ter nach OP u.Vollnarkose ,nachts wie gel√§hmt.In Brust u.am ganzen K√∂rper starke Schmerzen.Finger u.Zehen noch beweglich.Da allein ,u.mit viel Willenskraft ,schaffte ich es ins Bad, 2m neben- an,in ca. 30 min.Mit Voltaren u.Gabrilen konnte ich dann Montags ,wie ein 90jahriger zum Arzt.Nach vielen Untersuchungen sollte es Rheuma sein.Bis ich wieder etwas Joggen konnte ,brauchte ich fast 1 Jahr. Nach Darmsanierung mit Life-plus Produkten ging es wesentl.besser.Doch immer wieder gab es Verschlecherungen (wie Sch√ľbe) mit typ.Muskel und Schw√§cheproblemen wie Fibromyalgie. 2008 -2014 Blutuntersuchungen und verschiedene Medikamente.Bel√§chelt von Angeh√∂rigen /man wird eben √§lter.Nachts oft kribbeln oder einschlafende Finger /Zehen .Schmerzen wie starker Muskelkater ,speziell an Muselans√§tzen. Letzte Woche bekam ich die Hausarztdiagnose Fibromyalgie.(Wird in Frankreich nicht anerkannt ) Bin selbsst√§ndig 12-15 Stunden t√§gl.im Stress und muss eine L√∂sung finden.(Werde die Krankheit -so nicht akzeptieren )
Fragen : Gibt es in D. (Raum Freiburg -Basel ) '√Ąrzte ,die sich mit Fibromyalgie gut auskennen? Bin Dankbar f√ľr Erfahrungstipps.UNI-Marburg f√ľhrt wie im IT gelesen erfolgreich kleine OP¬īs durch . Wer hat Erfahrung mit Guaifensinbehandlung ?
K√∂nnen chronische Schmerzen (R√ľcken) vielleicht Ausl√∂ser sein f√ľr Fibro ? Oder Nebenwirkungen von Medikamenten ,wie es in meinen Bluthochrucktabletten als Nebenwirkung aufgef√ľhrt ist ?Oder sind es Giftstoffe/Unvertr√§glichkeiten der Narkose,die bei mir ,wie ich denke, Ausl√∂ser waren,was die √Ąrzte nat. nicht zugeben .Die Rheumadiagnose war jedenfalls falsch.Vielen Dank ,f√ľr evtl Antworten -Hinweise -oder Vorschl√§ge.
Allen eine gesegnete Zeit .
Gast E.
Gast E
Gast
 

Re: Fibromyalgie-√Ąrzte?-Erfahrung mit Behandlungsmethoden?

Beitragvon Josie » Fr 26 Dez 2014, 19:30

Hallo GastE!
Herzlich willkommen im Forum. Wenn Du dich anmeldest, dann kannst Du im Forum alles lesen und die Suchfunktion benutzen, als Gast ist das nicht möglich.

Das Forum ist kostenfrei.
Wann warst Du denn das letzte Mal beim internistischen Rheumatologen?

Es ist eben so, da√ü alle in Frage kommenden Erkrankungen ausgeschlossen werden m√ľ√üen, weil es f√ľr Fibromyalgie keine Diagnosem√∂glichkeiten gibt.
Die meisten Übereinstimmungen gibt es im rheumatologischen und neurologischen Bereich, da sollten die Fachärzte mit ihren Diagnosemöglichkeiten, infrage kommende Erkrankungen ausschließen.

K√∂nnen chronische Schmerzen (R√ľcken) vielleicht Ausl√∂ser sein f√ľr Fibro ? Oder Nebenwirkungen von Medikamenten ,wie es in meinen Bluthochrucktabletten als Nebenwirkung aufgef√ľhrt ist

Was die R√ľckenschmerzen betrifft, Schmerzen k√∂nnen eben, wenn sie l√§nger vorhanden sind chronisch werden und dann nicht mehr weggehen, man spricht dann von einer sekund√§ren Fibromyalgie, in diesem Fall gibt es also einen Ausl√∂ser f√ľr die Fibro, bei dir w√§ren es die R√ľckenschmerzen.

Auch Medikamente, also auch Bluthochdruck-Tbl k√∂nnen Muskelschmerzen ausl√∂sen, normalerweise w√ľrde ich davon ausgehen, da√ü man nach einer Alternative schaut, wenn man merkt, davon bekomme ich Muskelschmerzen und diese Mittel nicht weiternimmt, bis der Schmerz chronisch wird.

Gibt es in D. (Raum Freiburg -Basel ) '√Ąrzte ,die sich mit Fibromyalgie gut auskennen?

Du wohnst und arbeitest also in Frankreich?
Ich frag das deshalb, weil in Bad S√§ckingen gibt es eine sehr gute Klinik f√ľr Fibromyalgie, allerdings ist das eine Rehaklinik, dort kann man nur √ľber die Rentenversicherung hin.

Oder sind es Giftstoffe/Unvertr√§glichkeiten der Narkose,die bei mir ,wie ich denke, Ausl√∂ser waren,was die √Ąrzte nat. nicht zugeben

Das kann ich nachvollziehen, da√ü deine √Ąrzte da nicht deiner Meinung sind. Bei einer Narkose werden muskelrelaxierende Medikament gegeben, d.h. der Muskel entspannt sich durch die Medikamente komplett und verspannt sich nicht total.
Der Operateur w√ľrde es auch merken, wenn der Muskeltonus zu hoch w√§re, also diese These halte ich f√ľr mehr als gewagt.

Am ehesten h√§ngt es mit deine R√ľckenproblemen zusammen.
Wurde bei dir auch mal ein MRT gemacht, damit man weiß, wo in der Wirbelsäule evt der Auslöser, z.B. ein Bandscheibenvorfall sitzt, oder altersbedingte Verschleißerscheinungen?

Was die Uni Marbung betrifft, ich wei√ü nicht, ob hier aus dem Forum das hat machen lassen und ich wei√ü auch nicht, ob man √ľber die Versuchsphase √ľberhaupt hinauskam.
http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Schmerz-laesst-dauerhaft-nach3
LG Josie
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Re: Fibromyalgie-√Ąrzte?-Erfahrung mit Behandlungsmethoden?

Beitragvon Gast E » Sa 27 Dez 2014, 00:04

Hallo Josie
Herzlichen Dank ,f√ľr die schnellen Antworten,sowie f√ľr den Tipp der Klinik in Bad S√§ckingen ,wo ich vermutl.vor Jahren schon an der Schulter opperiert wurde.
Mit meinen R√ľckenschmerzen kam ich eigentl.Jahrelang zurecht ,bis auf wenige "H√∂hepunkte" wo man am Boden kriecht oder im Wagen mal f√ľr Tage sitzenbleibt :-))Bis zur Knie-OP (2008),hatte ich sonst keine relevanten Probleme. Daf√ľr sehr krass nach Absetzen der Medikamente am Samstag nach der Op am Vortag.Sonntags war ich praktisch bewegungsunf√§hig .Nach Darmsanierung -(ab und zu Schmerztabletteneinahme) und fast t√§glichem Gehen -Laufen ,waren die Symptome fast weg.Mit Umstellung auf Bluthochdruck-Generika bekam ich wieder Symptome(Es war nie 100% weg )Darauf stellte mich mein Arztauf andere Tabletten ein .Ab 2015 werde ich aber keine Originalprodukte mehr verschrieben bekommen .Meine R√ľckenbandscheibe leidet wohl an Abnutzung nach R√∂ntgenaufnahme.Nach meiner Knie-Op wurde ich vom Neurologen in D. untersucht (alles Ok ) bis auf Mangelerscheinungen im Blut ,bekam entsprechende Medikamente. Angeblich auch Rheumafaktoren gemessen und durch Op. ausgel√∂stes "Rheuma"??Nach weiteren Blutuntersuchungen in Folgejahren wurde nichts dergleichen festgestellt von meinem Hausarzt in F.Seine Diagnose Fibromyalgie.Man kommt sich vor ,als w√§re man in kurzer Zeit um 30-40 Jahre gealtert.Es ist st√∂rend ,aber noch nicht stark beeintr√§chtigend,hoffe ,dass es aber nicht schlimmer wird.Ich werde die Dinge mit ihm weiter abkl√§ren .Vielen Dank!
Hat jemand eine Behandlung mit Gueifensin gemacht oder Erfahrung ?
Besten Dank und sehr gut ,dass es solche Foren gibt !
Mit freundlichen Gr√ľ√üen ,
Gast E.
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Re: Fibromyalgie-√Ąrzte?-Erfahrung mit Behandlungsmethoden?

Beitragvon zegge » Sa 27 Dez 2014, 09:27

moin, moin,

Hat jemand eine Behandlung mit Gueifensin gemacht oder Erfahrung ?


melde dich doch bitte im forum an, da gibt es einiges dazu und auch zu anderen dingen.

das forum ist definitiv kostenlos und unverbindlich, d.h. du kannst auch wieder weg, wenn es dir nicht gefallen sollte.

liebe gr√ľ√üe

tina
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Re: Fibromyalgie-√Ąrzte?-Erfahrung mit Behandlungsmethoden?

Beitragvon Josie » Sa 27 Dez 2014, 12:22

Hallo Gast E!
Angeblich auch Rheumafaktoren gemessen und durch Op. ausgelöstes "Rheuma"??

Mit Rheumafaktoren messen kann man leider kein Rheuma ausschließen, das ist sozusagen das Hausarztprogramm, was leider nicht sehr aufschlußreich ist.
Es gibt eine Vielzahl von rheumaspezifischen Werten, die der HA aber nicht abnimmt, weil sie zu teuer sind, daf√ľr gibt es eben Rheumatologen und das rate ich dir, geh zu einem int. Rheumatologen.

Es gibt √ľbrigens auch Rheumaformen, wo die Rheumawerte nicht auff√§llig sind, das nennt sich dann seronegatives Rheuma, ist also im Blut nicht feststellbar.
Ich will damit jetzt nicht sagen, da√ü Du Rheuma hast, aber es mu√ü eben vern√ľftig abgekl√§rt werden.
Das Rheuma hat sicher nichts mit der OP zu tun, das wäre dann eben ein Zufall, die gibt es jeden Tag.
Ich sehe sowieso keinen Zusammenhang zwischen der OP und deinen Beschwerden.

Daf√ľr sehr krass nach Absetzen der Medikamente am Samstag nach der Op am Vortag

Du meinst, Du hast da Voltaren o.√§, also die Entz√ľndungshemmer abgesetzt und da sehe ich schon einen Zusammenhang, da√ü es n√§mlich ein entz√ľndlicher Vorgang ist, also entz√ľndlich, rheum.

Meine R√ľckenbandscheibe leidet wohl an Abnutzung nach R√∂ntgenaufnahme

Im R√∂ kann man da ehrlich gesagt nicht viel beurteilen, weil man die Bandscheibe nicht sieht, das einzige was man sieht, wenn die Wirbelabst√§nde gering sind, da kann man darauf schlie√üen, da√ü die Bandscheibe degenerativ ver√§ndert ist, also nicht mehr so prall mit Fl√ľssigkeit gef√ľllt ist, es kann aber auch genauso gut ein Bandscheibenvorfall sein, das ist im R√∂ nicht zu sehen, deshalb w√§re ein MRT sinnvoll.

Hat jemand eine Behandlung mit Gueifensin gemacht oder Erfahrung ?

Wie gesagt, wenn Du dich anmeldest, kannst Du die Suchfunktion benutzen, da gibt es zu diesem Thema eine Menge Treffer, allerdings ist Guaifenesin bei uns kein gro√ües Thema, da gibt es andere Foren f√ľr.
Guaifenesin ist zumindest wissenschaftlich nicht belegt, es gibt also keine Studien, ob es erfolgreich ist und/oder in welchem Ausmaß.
LG Josie
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