meine beste Freundin

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meine beste Freundin

Beitragvon Thomi » Do 03 Mai 2012, 19:15

Hallo miteinenander

Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich hier richtig bin und ob ich hier meinen Gef√ľhlen und Fragen freien Lauf lassen darf, ohne dass ich pers√∂nlich davon betroffen bin. Ich habe im Netz Antworten gesucht und bin so auf eure Seite gestossen, die sehr sympatisch auf mich wirkte.

Meine Freundin hat vor zwei Wochen die Diagnose erhalten, Fibromyalgie. Jrgendwie bin ich froh, dass wir nun endlich wissen um was es sich handelt, denn sie hat wirklich einen Dauerlauf von √Ąrzten und Operationen hinter sich und hatte sich schon oft aufgegeben. :sad:

Leute ich versteh die Welt nicht mehr und k√∂nnte heulen, bin einwenig √ľberfordert mit der Situation. Sie hatte keine leichte Kindheit mit einem √§usserst brutalem, gewaltt√§tigen, j√§hzornigen Vater, der sie und ihre Mutter regelm√§ssig verschlug. Sie verliess ihr Elternhaus mit 15 Jahren und machte ihre Ausbildung. Schon in der Zeit hatte zig Opertationen hinter sich, die meisten an ihren Gel√§nken.

Als sie heiratete dachte auch ich, dass ihr Leben nun endlich sich der Sonnenseite zuwenden w√ľrde. Aber weit gefehlt, ihr Mann bekam die Diagnose Krebs und sie war so stark f√ľr ihn in dieser ungewissen Zeit. Als er den Krebs besiegte und sie sich Kinder w√ľnschten, stellte sich heraus, dass er als Kind Mumps hatte und nicht geimpft worden war. Vor der Chemotherapie ihres Mannes, entnahm ihm das Spital Sperma, dass eingefroren worden wurde, f√ľr eine k√ľnstliche Befruchtung. Letztes Jahr schien dann doch noch alles gut zu werden und meine Freundin erwartete ihr erstes Kind, wir waren alle so gl√ľcklich. Ihr Baby ging im 4. Monat wieder von ihr und hinterliess bei uns allen ein grosses Loch.
Seit dieser Zeit sind nun auch wieder 4 Monate vergangen und nun hat sie die Diagnose Fibromyalgie vor zwei Wochen erhalten. Ihr geht es verst√§ndlicher Weise sehr schlecht und hat alle Hoffnungen aufgegeben und ich m√∂chte ihr beistehen und f√ľr sie da sein, so gut wie ich kann und es mir meine Kinder erlauben. Ich merke wie es auch f√ľr mich eine enorme Belastung darstellt und gleichzeitig f√ľhle ich mich einwenig erleichtert, dass ich euch gefunden habe und hoffe, dass sie eines Tages auch hier anzutreffen sein wird.

Danke f√ľrs Zulesen, euer Thomi
Thomi
Gast
 

Re: meine beste Freundin

Beitragvon francisca » Do 03 Mai 2012, 20:40

Hallo thomi,
Das ist wirklich traurig mit deiner besten Freundin,.

Es ist nicht einfach mit fibro aber man kann damit lernen umzugehen ,

Ich leide schon lange an fibro,bin 53 und habe zwei erwachsene Töchter .,

Vielleicht magst du dich ja anmelden da kannst du auch andere Beiträge lesen die dir vielleicht helfen

damit umzugehen .sie darf vor allem nicht aufgeben,sie muss versuchen etwas f√ľr sich zu finden was ihr Spa√ü macht,,schwimmen ,tanzen walken fitnessstudio und vieles mehr.

Sie kann auch ein funktionstrainig beantagen.

Es gibt viel das man machen kann,

Liebe Gr√ľ√üe francisca
francisca
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Re: meine beste Freundin

Beitragvon katrincate » Fr 04 Mai 2012, 05:35

Guten Morgen Thomi,

ersteinmal herzlich Willkommen in unserem sch√∂nen Wohlf√ľhlforum, wenn du auch "nur" als Gast angemeldet bist...

Es ist so gut f√ľr deine Freundin so gute Freunde zu haben, die sich Gedanken und Sorgen um sie machen und sie
nicht wegen ihrer vielen Wehwehchen einfach links liegen zu lassen...weil es vielleicht dann doch zu anstrengend wird.

Ich hoffe, dass sie mit ihrer Diagnose klarkommt, vielleicht mag sie ja wirklich mal hier im Forum lesen...
sie wird sich in vielen Beiträgen wiederfinden, merken, dass das Leben doch noch viele schöne Seiten hat.
Und sie kann sehr viele, sehr nette Menschen kennenlernen...

Ich selber habe seit 12 Jahren Fibro und habe 4 Kinder, 2 Hunde und somit viel zutun... :daumen hoch:
Es gibt Tage, da ist es einfach nicht leicht, alles irgendwie zu schaffen...aber dann kommen auch wieder Tage
wo es einfach gut geht...trotz Schmerzen. Man kann lernen, auch wieder die kleinen, schönen Dinge im Leben zu
geniessen...ich bin jeden Tag hier im Forum, habe wirklichs gute Freunde hier gefunden, mit denen ich jeden Tag
Kontakt habe, durch die Shoutbox im untern Teil des Forums....wir lachen viel, stricken gemeinsam...und stehen uns
bei in schweren Situationen...so wie alle hier in dem schönen Forum, denn wir kennen einfach unsere Krankheit
und lernen, damit zu leben und doch noch ganz viel Lebensqualität zu haben.

Ich w√ľnsche dir einen sch√∂nen Tag und hoffe, deine Freundin vielleicht hier mal begr√ľ√üen zu d√ľrfen.
LG Kati
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Re: meine beste Freundin

Beitragvon Thomi » Fr 04 Mai 2012, 13:32

Hallo liebe Kati

Danke f√ľr deine Worte, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen mit deinen Worten. Sie hat viele ihrere Freunde und auch zum Teil Familienmitglieder verloren, weil sie sehr oft missverstanden wurde oder aber es glaubte ihr einfach niemnad mehr. Selbst ihr Chirurg fand, dass es f√ľr sie nun Zeit, sei schmerzfrei zu sein, er f√§nde nichts mehr und √ľberhaupt k√∂nne das gar nicht sein, dass sie immer noch grosse Schmerzen hat. Das war so hart, auch f√ľr mich. Ich habe lange gesucht und √ľberlegt was ihr helfen k√∂nnte, wurde aber nie wirklich f√ľndig :sad: so habe ich ihr oft einfach nur zugeh√∂rt und sie in meine Arme geschlossen. Es tat mir mehr als nur weh, wenn ich mitbekam wie ihre Kolleginnen f√§ngs keinen Nerv mehr f√ľr sie und ihre √Ąngste hatten.

Ich lese bei dir, dass du stolze Mami von 4 Kindern bist, dass lässt mich etwas aufatmen, den deinen Worten entnehme ich, dass eine Schwangerschaft trotz dieser Diagnose gar nicht ausgeschlossen ist? Oder hab ich mich doch verlesen? das wäre doch immerhin wieder ein Licht am Ende des Tunnels.

Ich denke wenn ich darf w√ľrde ich mich sehr gerne bei euch anmelden, um mich mit euch auszutauschen und nat√ľrlich auch um ihr davon zu erz√§hlen, dass ich euch gefunden habe, dass sie nicht alleine ist mit dieser Krankheit. Im Moment ist sie gar nicht offen, f√ľr gar nichts. Was ich sehr verstehen kann, aber die Zeit wird uns helfen, dies zu akzeptieren und ihr dabei helfen, offen dar√ľber zu reden ohne Angst haben zu m√ľssen, missverstanden zu werden oder sogar hinter dem R√ľcken verp√∂nt zu werden.

Danke f√ľr deine Worte, liebe Kati, bis dann vielleicht in eurem Wohlf√ľhlforum. :lesen:

Thomi
Thomi
Gast
 

Re: meine beste Freundin

Beitragvon Thomi » Fr 04 Mai 2012, 13:38

Hallo liebe Francisca

Danke auch dir f√ľr deine lieben Worte, sehr gerne werde ich mich hier bei euch anmelden. Ich bin froh euch gefunden zu haben, um mich auszutauschen mit euch und zu wissen dass das jemand ist der uns mehr als versteht! :daumen hoch: ....endlich!!!

Ich w√ľnsche dir einen sch√∂nen Tag und freue mich euch bald im Forum zu lesen.

Gruss euer Thomi
Thomi
Gast
 

Re: meine beste Freundin

Beitragvon Marylou » Fr 04 Mai 2012, 15:11

Hallo, Thomi,

es ist schön, das Du Dich so um Deine beste Freundin sorgst..... :herz:

Unser Forum ist vollkommen seri√∂s und kostenfrei, und wenn sie sich bei uns anmeldet, dann wird sie viele Informationen bekommen, die ihr helfen, mit dem Krankheitsbild fertig zu werden. Und Du bist nat√ľrlich auch herzlich willkommen. :baer:

Es ist vorstellbar, das die Fibro auf Grund der Fehlgeburt und der vielen seelischen Verletzungen, die sie erlitten hat, ausgebrochen ist, seelische "Schieflagen" findet man häufig bei unserer Erkrankung, auch wenn das Theman viel komplexer ist.

Bis bald im Forum..... :winken: :winken: :winken:
Marylou
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