Schwiegermutti hat Fibromyalgie

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Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von Flammy » Do 26 Nov 2015, 20:16

zegge hat geschrieben:hi flammy,

weiß nicht, ob du den "brief" schon entdeckt hast

http://www.fibromyalgie-treffpunkt.de/viewtopic.php?f=5&t=78

liebe gr√ľ√üe
tina


Danke f√ľr den Link!
Den Brief hatte ich noch nicht gefunden...
Gibt ja sehr viele Interessante und Informative Threads, mit zwei Kleinkindern komme ich nur nicht so schnell voran, wie ich gerne möchte ;-)

Lg, Flammy

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von zegge » Di 24 Nov 2015, 18:38

hi flammy,

weiß nicht, ob du den "brief" schon entdeckt hast

http://www.fibromyalgie-treffpunkt.de/viewtopic.php?f=5&t=78

liebe gr√ľ√üe
tina

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von Flammy » Di 24 Nov 2015, 18:22

Wollte mich nochmal f√ľr eure Antworten und auch Meinungen Danken!

Hab mich angemeldet,
bin Flammy (TE)

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von wecker3001 » Di 24 Nov 2015, 14:33

Liebe TE

ich finde es super klasse,dass du dir √ľberhaupt Gedanken machst.... :baer:

Hier im Forum kannst du dich mit anderen,die in der gleichen Situation stecken wie du austauschen....

Du kennst deine Schwiegermutter doch betimmt eine Zeit....und auch wenn es selbst psychisch ist,muss man sie nicht in Watte packen...mach ich mit meinen Großen Sohn(er ist berentet aufgrund einer vielzahlpsych. Erkrankungen)auch nicht....

Vor allem zählt erstmal deine Familie und Kinder und dann kommt Schwiegermutti.....lg

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von Riane » Di 24 Nov 2015, 14:29

Hallo Gast,
melde dich doch einfach an, dann kannst du mehr lesen. Das Forum ist Kosten- und werbungslos.

Deine Betr√§ge m√ľssen immer freigeschaltet werden und wir Mods sind ja nicht immer im Forum.

Es gibt neben der Fibromyalgie auch die somatoformen Schmerzstörungen, die Beschwerden sind ähnlich, allerdings ist da die Psyche die Ursache.

Trotzdem sollte man es nicht damit abtun und nur sagen, sie ist psychisch krank, dies muss abgeklärt und behandelt werden.

Bei Fibro ist die Mitwirkungspflicht sehr wichtig. Ohne werden die Schmerzen nicht besser.
Bewegung ist eine der Voraussetzungen zur Schmerzreduzierungen.

Eines sollte unterlassen bleiben, alles auf die Krankheit schieben, man kann mit Fibro ein ziemlich normales Leben f√ľhren. Sich nur mit der Krankheit befassen ist negativ.

Meine Devise ist immer, es gibt viel schlimmere Erkrankungen als Fibro, all die Menschen mit Krebs, Rheuma oder sonstigen sehr einschränkenden Erkrankungen wären froh nur eine Fibro zu haben.

FG

Riane

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von Gast » Di 24 Nov 2015, 13:39

Danke f√ľr eure Antworten!

Ich m√∂chte meine Schwiegermutti nicht √§ndern, ich m√∂chte gerne unterscheiden k√∂nnen was zur Fibromyalgie geh√∂rt und was nicht. So brauche ich kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich mal den Mund aufmache! Die meisten aus unseren gemeinsamen Umfeld sagen immer, sie ist psychisch Krank und daher soll man verst√§ndnis haben und meine Schwiegermutti und mein Schwiegervati sagen immer, dass es an der Krnakheit liegt. Ich m√∂chte sie gerne verstehen und f√ľr sie da sein, aber trotzdem ich sein und auch meine Lebensvorstellungen und Pl√§ne, etc. mit einbringen und mich nicht nur anpassen, damit es ihr gut geht! Wenn es wirklich an ihrer Krankheit liegen w√ľrde, dann kann ich es akzeptieren und auf sie zu gehen, aber Egoismus geht in meinen Augen nicht... Daher meine Fragen...

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von Dragonheart » Di 24 Nov 2015, 12:26

:huhu:

Es gibt Grenzen, wer sich nicht helfen lassen will, nimmt keine Hilfe an.

Beim Lesen dachte ich so, wie es w√§re, wenn ich in der Haut der SM stecken w√ľrde.
Und versuche zu f√ľhlen, warum es ihr so geht, wie es ihr geht.
Klar sucht sie Dinge, auf die sie Lust hat - wenn nicht, schiebt sie ihre Krankheit vor.

Du wirst ihre Art nicht ändern können (du schreibst einige Dinge, die sie nicht tut, die du aber
erwartest, was okay ist). Diese Spleens wirst du ihr nicht abgewöhnen. Nicht mit Reden, nicht
mit Strafen - sie ist, wie sie ist.

Du schreibst, du w√ľrdest das Verh√§ltnis zu deiner SM gerne verbessern. Aber, du schreibst auch
ganz viele Sachen, die dich an ihr stören. Darum weiß ich nicht so ganz, was du von uns erwartest.

Du wirst ihr vielleicht in bezug auf Fibro helfen k√∂nnen und sie unterst√ľtzen.
Aber, f√ľr all die anderen Dinge, die sie ausmachen, das ist ihr Leben und das wirst du nicht √§ndern k√∂nnen.

Lg
Bianca

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von zegge » Di 24 Nov 2015, 10:17

hallo lieber gast,

ich w√ľrde dir empfehlen dich hier im forum anzumelden, es ist kostenlos und verpflichtet zu nichts.

wie war denn deine schwiemu fr√ľher drauf?

wie kennen ihre kinder sie?

wie sind die kontakte deiner schwiemu im außen, hat sie ne freundin, trifft sie sich mit anderen oder war und ist ihre familie ihr lebensinhalt?

ich kann sagen, mich hat die fibro im wesen nicht verändert.

und wie wecker schon schrieb, jeder mit fibro ist anders und jede fibro ist anders.

dauerhaft schmerzen können depressiv machen.

das permanente suchen nach dingen, die einem helfen, ausprobieren von medis frustet und macht auch manchmal unleidlich.

ich weiß nicht, welche vorstellung von fibro hast, wenn mich einer fragt, sage ich immer, ich komme mir fast jeden tag vor wie nach einem ironman. hinzu kommt dann oft noch durchfall, magen-darmkrämpfe.

einen tipp wie ihr die schwiemu behandeln sollt, kann ich nicht wirklich geben, ob ignorieren oder mal klar sagen wo der hammer hängt oder verständnis haben, ich glaube die mischung kann es machen.

gruße zegge

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von wecker3001 » Di 24 Nov 2015, 09:59

Hallo liebe TE....

also es gibt verschiedene Fibromenschen in meinen Augen...auch auf die Gefahr hin gesteinigt zu werden

Es gibt solche wie deine Schwiegermutter,sehr egoistisch sind.Auf sich bezogen sind,aber das Verhalten ist oft typisch,sich aber auch keine Hilfe holen oder beratungsresistent sind,wo alle anderen doof sind auch die √Ąrzte usw.
Es gibt solche die wirklich starke Beschwerden haben und psychisch sehr stark angeschlagen sind,ABER sich Hilfe suchen...zu Therapien gehen usw.
Dann die,wie ich die ihre Fibro mittlerweile sehen wie das MArmeladenbrot zum Fr√ľhst√ľck,die gut mit ihr umgehen k√∂nnen,keine psychischen Probleme haben.Klar wir haben alle unsere AUA Tage...aber es kommen auch wieder bessere....ich sage mir immer,ich sterbe daran nicht und klar gehts mir auch aufgrund anderer Erkrankungen *Wortzensur*,aber es gibt Mneschen denen geht es viel schlechter als mir.Mich pers√∂nlich tr√∂stet das sehr.
Ich w√ľrde der Erkrankung deiner Schwiegermutter nicht soviel Gewicht geben.....wie KArina super toll schon geschrieben hat.
Es gibt leider wirklich Menschen,die ruhen sich auf der Krankheit aus,nutzen sie aus um Aufmerksamkeit zu bekommen,merken gar nicht wie sie sich benehmen.Sie sollte dringend mal einen Psychologen sich suchen und wenn sie noch nicht hat auch einen Schmerztherapeuten.
Immer dran denken...ja sie hat Schmerzen...ja nicht jeder Tag ist wie der andere....Bewegung und sich ablenken schadet auf keinen Fall....man darf ihr auch mal sagen,wie sie auf euch wirkt...egal ob sie dann beleidigt ist....sie muss nicht in Watte gepackt werden.Vielleicht ändert sie dann ihr Verhalten mal.Oder lernt zu akzeptieren,dass sie die Fibro hat

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von Karina » Di 24 Nov 2015, 09:11

Hallo liebe Fragestellerin,
es ist schon so, dass man durch ständige Schmerzen und andere Behinderungen ungerecht werden kann.
Aus meiner Lebenserfahrung heraus kann ich nur sagen, dass deine Schwiegermutter sehr egoistisch ist, Sie war sicher schon immer so, vielleicht wurde es noch durch ihre Krankheit verstärkt, aber sie wird so bleiben.
Ich kenne zwei Frauen (Tante und Kusine), die auch Fibromyalgie haben, und obwohl sie extrem starke Beschwerden haben, sind beide nicht so.
Ich meine, dass ich auch nicht so bin, aber wer kann sich schon selber wirklich beurteilen.
Eine gute Bekannte, die auch Fibromyalgie hat, ist genau so, wie du es von deiner Schwiegermutter schreibst.
Bei deiner Schwiegermutter scheint es Charaktersache. Und den Charakter eines Menschen kann man nicht ändern.
Fehlende Aufmerksamkeit und Zuwendung f√ľr Enkel haben nichts mit einer Krankheit zu tun.
Sich von Menschen abwenden, die anders leben und denken, als sie, ebenso wenig.
Da kannst dich hier und auch sonst im Internet √ľber Fibromyalgie einlesen.
Je mehr Mitleid man mit solchen Menschen hat, desto mehr nutzen sie es aus.

Ich w√ľnsche dir viel Gl√ľck mit deiner Familie.

LG Karina

Re: Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von Gast » Di 24 Nov 2015, 08:58

Eine Frage habe ich doch noch:

Habt ihr Betroffenen Schuldgef√ľhle und k√∂nnt euch entschuldigen, wenn ihr andere verletzt habt mit Worten? Das ist das, womit ich an meisten Probleme habe bei meiner Schwiegermutti. Sowas ist mir n√§mlich eigentlich sehr wichtig, da jeder mal Mist baut und eigentlich dann auch den Mut dazu haben m√ľsste sich zu entschuldigen! Wenn es aber an der Krankheit liegt, dann muss ich mich damit abfinden und es ihr nicht nachtragen...

Schwiegermutti hat Fibromyalgie

Beitrag von Gast » Di 24 Nov 2015, 05:46

Hallo,
ich m√∂chte gerne das Verh√§ltnis zu meiner Schwiegermutti verbessern, da von Anfang an nicht mit offenen Karten gespielt wurde und somit erst nach gro√üen Krach herauskam das sie seit Jahren an Fibromyalgie erkrankt ist. Mein Mann wusste zwar von der Krankheit, aber hatte sich damit nicht wirklich besch√§ftigt, das lag u.a. daran, das seine Eltern auch mit ihren beiden S√∂hnen nicht dar√ľber redeten, sondern ihnen nur Verst√§ndnis f√ľr die Mutti auferlegt wurde!

Ebenso habe ich das Gef√ľhl, dass alles auf die Krankheit geschoben wird, wenn es mal nicht so geht, wie es sich meine Schwiegermutti vorstellt (nicht falsch verstehen - unten kommt dazu Erkl√§rung). Sie schiebt auch gerne ihre Schmerzen und ihre innere Leere auf andere ab, so das wir (ganze Umfeld) in ihren Augen immer Schuld sind, warum es ihr gerade wieder so mies geht. Ganz viele Kontakte spricht sie ab, wenn die Leute sich anders Verhalten und nicht so handeln wie sie es m√∂chte. Nach unserem gro√üen Streit hatten wir auch mehr als ein Jahr keinen Kontakt zu ihr, nur zu meinem Schwiegerpapa, da sie uns total ignorierte, sogar ihre Enkel wurden ignoriert.

Therapien jeglicher Art tut sie abbrechen, weil sie ihr alle nicht gut tun oder irgendetwas ist, was ihr da nicht passt (Bsp. Schwimmkurs abgebrochen, weil das Wasser der Dusche zu kalt war und es total Anstrengend wäre). Mein Schwager hat ihr nen Buch geschenkt zum Thema "Ernährung", was ihr bei ihrer Krankheit etwas Linderung schenken könnte. Das Buch liegt ungelesen im Regal. Wenn sie mal etwas Tragen soll oder uns helfen soll, macht sie nur das, worauf sie Lust/Kraft hat - einen Schrank mit anfassen geht nicht (kann ich durch diese Krankheit verstehen), aber einen schweren Blumentopf, den man unbedingt zeigen muss oder das schwere Enkelkind kann gehoben werden und das an einem Tag - daher kann man nicht vom aktuellen Schub reden...

Hilfe annehmen geht auch nicht, am liebsten noch uns helfen (Fensterputzen, wischen, Gartenarbeit). Ich finde es Toll, dass sie durch ihr Hobby Garten Abwechslung hat und auch ihre Wohnung sehr Sauber h√§lt (hat einen extremen Sauberkeitsfimmel) und sich von ihrer Krankheit davon ablenkt, aber deshalb muss man doch nicht bei anderen sich st√§ndig beschweren, dass diese nicht so einen Sauberkeitsfimmel haben sowie Ahnung von Pflanzenkunde bzw. andere Anspr√ľche am Leben haben. Ihre Probleme sind: Kerzen (welche man besitzt), Aussehen der Pflanzen, Lagerung von Lebensmitteln, Was fremde Leute von einem Denken k√∂nnten, wie man Bilder in der eigenen Wohnung aufgeh√§ngt hat, etc.

Arbeiten fängt sie meistens an und bricht sie dann immer ab, nach ca. einem halben Jahr, weil sie es nicht schafft. Am liebsten ist sie halt in ihrem Garten oder strickt (beleidigt, wenn man ihre Strickerei nicht möchte).

Nun meine Fragen:

Kann es sein, dass sie selber noch nicht ihre Krankheit akzeptiert hat und daher ihr Umfeld daf√ľr Verandwortlich macht oder hat sie zudem noch eine andere Psychische Erkrankung (wei√ü ja leider nicht, wie weit die psychische Erfassung und Depressionen gehen bei dieser Krankheit)?

Wie kann ich mich selber mit dieser Krankheit auseinander setzen, um ein besseres Verh√§ltnis zu ihr aufbauen zu k√∂nnen, um ihr irgendwann vielleicht ihren gr√∂√üten Wunsch erf√ľllen zu k√∂nnen, meine Kinder ihr mal alleine zu √ľberlassen (durch ihre Psyche und unser Verh√§ltnis kann ich es derzeit nicht) - kann ja schlecht in sie hinein kucken, Psychiologe bin ich nicht und im Internet ist alles sehr allgemein bzw. Ich finde nicht vieles von anderen Betroffenen.

Und: Redet ihr, die leider auch diese Krankheit habt, nur von euch bzw. Interessiert euch das Leben von anderen und fragt mal nach sowie h√∂rt zu? Wenn meine Schwiegermutti was Trauriges h√∂rt, dann muss man sie tr√∂sten und wieder aufp√§ppeln, anstatt f√ľr den Jenigen da zu sein, der gerade wirklich Hilfe braucht. (Hodenkrebs beider S√∂hne / Depression vom Schwiegerpapa - sie wollte da sogar die Scheidung / Geburt unser beiden Kinder - Sie hat nach keiner Schwangerschaft und nach den Geburten gefragt, nur nach unserer Tochter. Unser Sohn wurde erst ein halbes Jahr sp√§ter betrachtet - sind keine Zwillinge. Es wird leider keine weiteren Enkel geben. Unsere beiden Kids sind schon Wunder, dass es sie √ľberhaupt gibt und daher kann ich sie auch noch nicht abgeben. Es war ja f√ľr mich auch nicht leicht, wollte schon immer eine Familie).

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